Das war 2015! Top Ten Blogposts-Jahresrückblick oder: Hurra eine Liste!

Top Ten Blogposts 2015

Es werde mehr Listicles! Schließlich haben wir zwischen den Jahren, eine Jahreszeit ohne Namen. Wir sind satt, wir kaufen noch mehr Essen für das nächste Fest, wir hängen rum. Da braucht der Mensch Orientierung und Ausblick! Her mit den Plänen und Listen! An der Liste über meine liebsten Blogposts aus Bloggerhausen im Jahr 2015 arbeite ich noch, außerdem eine Liste über meine Pläne für 2016. Es bleibt spannend. Heute kommt das, was schneller geht, weil nur ein Blick in die Statistik ist: Die Top Ten der beliebtesten Blogposts meines Blogs, gemessen an Klickzahlen. Ich wollte das noch abgleichen mit den meisten WP-Likes pro Text, das unterscheidet sich nämlich sehr. Was auch immer das heißen mag…?

Mein Blogjahr 2015 war also gekennzeichnet von diesen Texten (unter anderem). Viel Spaß dabei.

1. Mama bist Du, wenn … Absurditäten im Alltagsleben einer Mutter

Ich schätze, das ist ein Text, über den alle Nicht-Eltern nur den Kopf schütteln und die Augen verdrehen und denken: DANN TU’S HALT NICHT, DUMME KUH! Eltern anscheinend, sehen das tragik-komische in diesen absurden Wahrheiten. Ich freue mich sehr, dass Euch der Text auch so gut gefallen hat.

Mama bist Du, wenn… 13 Gründe warum Du weißt, dass Du Mutter bist

2. 10 Dinge die ich dachte, bevor ich Mutter wurde

Tragik-Komik von der genau anderen Seite beleuchtet dieser Text hier. Alle Nicht-Eltern, die denken „DANN TU’S HALT NICHT, DU DUMME KUH!“ müssen sich leider schämen gehen, sobald sie ein Kind bekommen. Weil: sie tun es auch! Sie sind aber keine dummen Kühe, sondern liebevolle und leicht überforderte Eltern (zumindest am Anfang. Es wird alles besser, ist ist nur eine Phase, oder ein Zahn.)  Man muß sie lieb haben, die Eltern und die Nicht-Eltern!

10 Dinge, die ich dachte bevor ich Mutter wurde

3. Ich werde nie wieder schwanger sein!

Ein sehr persönlicher Text, ein Abschnied nehmen, ein Trauen und Begrüßen. Ambivalenz? Kann ich. Dieser Text ist rauf und runter geteilt worden und hat es bis in die Presse geschaft (Mopo und so). Aber viel wichtiger als das ist mir, dass er mir selbst so gut gefällt. Zumindest habe ich – für mich – genau den Ton getroffen, wie ich mich in der Zeit fühlte. Und immer, wenn wieder einige Bekannte schwanger werden, ich ein Neugeborenes bei der Mama im Arm oder im Tragetuch sehe, fühlt es sich genauso an. Ich werde leider zum Glück nicht mehr schwanger sein.

Ich werde nie wieder schwanger sein….!

4. Kritik am Entwicklungsgespräch in der Kita

Wenn mir etwas auf den Zeiger geht, dann, wenn Kinder ständig als „Falsch“, also noch „zu erziehen“ und „zu verbessern“ angesehen werden. Diese Sicht scheint noch ziemlich tief zu sitzen, denn was diese Bewertungsbögen in Kitagesprächen hergeben, ist einfach nur gruselig.

Kritik am Entwicklungsgespräch in der Kita

5. Frauen müssen lernen, Aufgaben klar zu verteilen?

Schön ist es ja, wenn es einfach ist. Für Männer (TM) ist es beispielsweise einfach, wenn sie genau gesagt bekommen, was sie zu tun haben. Dann läuft es schließlich auch mit der Emanzipation. Es muß sich nur die Frau richtig kümmern, dass er es auch versteht, der Mann. Weil er SIEHT es halt nicht, wenn der Mülleimer überlauft. Richtig? (Orrrrrr!) Warum das eine Beleidigung an unsere Intelligenz und an – so hoffe ich doch – sehr viele Männer ist, lest hier hier. :)

Frauen müssen lernen, Aufgaben klar zu verteilen? – Nein, finde ich nicht!

6. Kinderbücher über Vielfalt Toleranz und Anders-sein

Ich bin sehr glücklich, dass Euch dieser Text so interessiert und die Bücherliste unten so viel geklickt wird. Es ist mir ein Anliegen. Ich habe ziemlich lange für diesen Text recherchiert. Und ich kann Euchc sagen, die Recherche ist noch nicht vorbei. Die Kinder werden älter, man braucht neue Geschichten und – so richtig happy war ich auch hier nicht mit allen Büchern.

Kinderbücher über Vielfalt, Toleranz und Anders-sein

7. Ich bin die Mutter, die in ihr Handy starrt

Wenn ich eins nicht leiden kann, dann wenn bestimmte Menschen über einen Kamm geschert und für etwas kritisiert werden, was es so nicht gibt. Beispielsweise diese Eltern, die immer nur ins Handy starren, sich für ihre Blagen nicht interessieren und auch ansonsten komplett daneben sind. Warum das schlecht beobachtet, unwissend und beleidigend ist, habe ich versucht, in diesem Rant auszudrücken.

http://mama-notes.de/ich-bin-die-mutter-die-in-ihr-handy-starrt/

8. Die 13 häufigsten Sätze in unserer Familie

Meine Familie ist großartig, wir sagen nur manchmal ziemlich merkwürdige Sachen…. :) Viel Spaß.

Die 13 häufigsten Sätze in unserer Familie

9. Sei unproduktiv und such Dir ein Netzwerk!

Kann ich eigentlich irgend etwas sagen, was mir damals mit dem ersten Baby geholfen hätte? Hier habe ich es versucht.

Sei unproduktiv! Und such Dir ein Eltern-Netzwerk! – Mein Brief an mich

10. Neuer Job-Bingo: Das Kind ist krank

Klassiker: Man ist im neuen Job, will loslegen, sein Bestes geben und sich von der allerbesten Seite zeigen, da wird das Kind krank. Kennt Ihr das auch? Das ist mir in den letzten drei Monaten meines neuen Jobs gefühlt 5 Mal so gegangen. Ich müßte mal genauer nachzählen. Ich dürft mir also die Daumen drücken, dass der Job weiterhin so flexibel bleibt und die mich auch 2016 mitmachen lassen….

Neuer Job-Bingo: Kind ist krank

 

Wollt Ihr eigentlich wissen, welche Texte mit in 2015 ganz besonders wichtig waren, so für mich persönlich? Das war zu einen Nummer 3, Nummer 6 tatsächlich und dieser hier:

Liebe Flüchtlinge, willkommen in Deutschland! Refugees welcome!

Ah, und dieser hier auch:

Kuchen essen zur Belohnung oder: Das fremde Land Mutterschaft

 

In diesem Sinne, habt alle ein absurd-komisches, Neues bringendes, fruchtbares, entwicklungsfreudiges, feministisches, vielfältiges, vernetztes, familäres, selbstsicheres, gesundes und menschenfreundliches Jahr 2016!

Ich blogge in diesem Jahr noch und werde noch weitere gute Wünsche fürs neue Jahr wünschen. Kann man ja nicht zu viel davon haben, nä?

;*

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