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Kinderbücher: Kinder stark machen – gegen (sexuellen) Missbrauch

Kinderbücher die stark machen
Comments (10)
  1. Nele sagt:

    Ich habe noch einen guten Tipp: „Ich geh doch nicht mit jedem mit“ von Dagmar Geisler. Das Buch handelt von Lu, die vorm Kindergarten im Regen steht und darauf wartet, dass sie abgeholt wird. Es kommen verschiedene Personen, die anbieten, Lu nach Hause zu begleiten und die Lu auch etwas kennt, aber dann auch wieder nicht so richtig. Und außerdem hat ihre Mama gesagt, dass sie warten soll. Das Buch erklärt gut, was „kennen“ eigentlich heißt und dass man nicht mit jemandem mitgehen darf, nur weil es ein Bekannter der Eltern ist, den man ein paarmal gesehen hat und der sagt, „du kennst mich doch“. Besonders gut hat uns Lus Liste gefallen, auf der die Personen stehen, mit denen sie immer mitgehen darf, ohne zu fragen. Es besteht die Möglichkeit, mit dem eigenen Kind eine solche Liste anzulegen, die natürlich kurz sein muss, z.B. die Großeltern. Die Auflösung bei Lu ist übrigens ganz niedlich, denn plötzlich kommt ein leicht punkiger Kerl mit gefärbten Hasten und Sicherheitsnadeln im Ohr und … Lu geht mit! Das ist ihr Bruder, den kennt sie wirklich und Mama hat gesagt, dass sie auf ihn warten soll.

    1. Mama notes sagt:

      Wow, das klingt wirklich wunderbar! Vielen Dank für den TIpp und die tolle Inhaltsangabe!

  2. Vanessa sagt:

    Ich würde noch das Buch „Das kleine und das große Nein“ ergänzen. (http://www.amazon.de/Das-grosse-das-kleine-NEIN/dp/3927279811 )- Wirkt zwar auf den ersten Blick für Erwachsene sehr kurz, kommt aber aus meiner Erfahrung bei Kindern super an.
    Und natürlich gibt es auch zu diesem Thema ein Buch von Conni( http://www.amazon.de/LESEMAUS-Band-137-Conni-Fremden/dp/3551084378/ ) Dieses ist eher allgmein zum Thema nicht mit Fremden mitgehen.

  3. Miri sagt:

    Gerade neulich habe ich noch das Buch „Der NEINrich“ kennen gelernt, in dem ganz viele Situationen genannt werden, in denen es richtig und wichtig ist, wenn ein Kind nein sagt. Meines Erachtens ein sehr schönes Buch! Bei meinem Sohn kam auch „Ich bin doch keine Zuckermaus“ sehr gut an. Hier geht es zwar nicht darum, dass man nicht mit jemandem anderen mitgeht, aber dass man nicht zulassen muss, wenn einem der Freund vom Vater immer drücken möchte und dass der Körper einem selbst gehört.

  4. Danke für die tolle Liste! Werd ich gleich teilen!

  5. hehocra sagt:

    Vielen Dank für die tollen Tipps. Bei dem riesigen Bücherangebot bin ich oft überfordert. Da finde ich solche Tipps sehr hilfreich. Viele Grüße, Doreen

  6. Simone sagt:

    Danke für die tollen Tipps. Mein Sohn ist gerade erst 18 Monate alt; aber ich werde mir die Liste auf jeden Fall merken. Ich suche z.Z. ein paar Bücher die mir dabei helfen ein Brüderchen (oder Schwesterchen) anzukündigen. Mein zweites Kind kommt im Dezember auf die Welt und nach dem Sommer würde ich gerne versuchen, ihn wenigstens ein bisschen darauf vorzubereiten. Hast du zufällig ein paar Tipps?

    1. Mama notes sagt:

      Ja, habe ich! :) Wie hatten „Wir sind jetzt vier!“. Meine Tochter war 2 Jahre alt, als Ihr Bruder geboren wurde und es gefiel ihr gut. Mir gefällt es, weil es auch den Frust nicht außen vor lässt, den so ein kleines Baby für das Geschwisterkind mit sich bringen kann. Aber natürlich überwiegt die Freude.

      1. Simone sagt:

        Super. Vielen Dank! Das kaufe ich auf jeden Fall!

  7. Mebes sagt:

    Ich bin doch keine Zuckermaus von Sonja Blattmann, Kinder beschützen! von Carmen Kerger-Ladleif, Kein Küsschen auf Kommandovon Marion Mebes, das Gefühle-Quartett von Ursula Enders und weitere Bücher / Materialien aus dem Verlag mebes&noack fehlen hier. Der Verlag arbeitet seit den 1980er Jahren zum Thema und hat viele Initiativen mitgegründet und frühzeitig Materialien für die Prävention von sexuellem Missbrauch entwickelt.
    http://www.mebesundnoack.de

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