BlogLeseLiebe

BlogLeseLiebe – Das gewünchsteste Wunschkind aller Zeiten – Ein Ratgeberblog für Eltern

Comments (5)
  1. MrsCgn sagt:

    Ich habe mich durch die Seite durchgeklickt und den Beitrag zum Bauchgefühl gelesen. Das war interessant, bei vielen Dingen habe ich mich wiedererkannt, doch dann kam der Schluss:

    „Eine Erziehung, bei der die Kinder gleichberechtigt sind, kann nicht funktionieren.“

    Dem stimmen die Autorinnen nicht zu. Empfehlen aber auf einer anderen Seite wärmstens Jesper Juul, der sagt, dass es keine Gleichberechtigung zwischen Eltern und Kindern geben könne, es gehe vielmehr um Gleichwürdigkeit (was für ein sensationeller Begriff). So richtig bringe ich daher die Ablehnung des Satzes und die Empfehlung für Juul nicht zusammen. Dafür ist der Begriff Gleichwürdigkeit zu grundlegend aus meiner Sicht.

    Daher ganz ehrlich: Mein Ding ist der vorgestellte Blog nicht. Was aber vielleicht wirklich am Alter meiner Kinder liegt. Und da wirkt in mir Juul nach. Gleichwürdigkeit. Verantwortung übernehmen (Kinder sind nicht verantwortlich für mein Wohlbefinden!). Zuhören. Zeigen und sagen, dass man gehört und verstanden hat. Ansprechbar sein. Loslassen können. Wir kommen damit zurecht.

    1. Mama notes sagt:

      Danke für Deinen Kommentar. Den Bauchgefühltext muß ich mal lesen und kann dann etwas dazu sagen. Grundsätzlich schätze ich an Juul so sehr, dass Kinder gleichwürdig sind, das ist ein großer Unterschied zu gleichberechtigt (können sie de facto aus Sicherheitsgründen, Reifegründen auch nicht sein.) Aber das findest Du ja auch.
      Bis dahin :)

    2. Danielle sagt:

      Liebe Mrs Cgn,

      danke für Dein Interesse an unserem Blog – auch wenn Du schreibst, dass er Dein Ding nicht sei.

      Ich möchte nur anmerken, dass an dieser Stelle einfach unsauber formuliert wurde. Tatsächlich gemeint war natürlich Gleichwürdigkeit, nicht Gleichberechtigung – ich hätte aber vermutet, dass sich das bei Zweifeln eigentlich aus dem Kontext ergeben würde. Zur Klarstellung werde ich das ändern – natürlich ist eine gleichberechtigte Erziehung nicht möglich.

      Was mich interessiert: An welcher Stelle konkret erwecken ausgerechnet wir den Eindruck, als wären wir gegen

      „Verantwortung übernehmen, Zuhören, Zeigen und sagen, dass man gehört und verstanden hat. Ansprechbar sein. Loslassen können.“

      Das würde mich nämlich ziemlich betrüben – weil das genau nicht der Fall ist ;-).

      Viele Grüße!
      Danielle

  2. MrsCgn sagt:

    Liebe Danielle,

    Deine Frage möchte ich mit einer Gegenfrage beantworten: An genau welcher Stelle liest Du in meinem Kommentar, dass Du bei mir den Eindruck erweckst, Du seist gegen all das, was ich von Juul mitnahm?

    Was ich mit meinem letzten Absatz sagen wollte: Meine Kinder sind dem Baby- und Kleinkindalter entwachsen. In mir wirkt Juul nach. Ich fühle mich damit gut. Ich treffe damit keinerlei Aussage darüber, wie andere das sehen. (Den einzigen konkreten Kritikpunkt hast Du erklärt.) Ich gehöre einfach zur Gruppe 2 Eurer Einteilung: Wenn ich ein Problem habe, frage/lese ich nach, ansonsten gehören Erziehungsratgeber nicht zu meinen bevorzugten Lektüren.

    Mein Weg. Für jede andere Person kann er anders aussehen. Und das lasse ich völlig wertfrei so stehen.

    1. Danielle sagt:

      Liebe MrsCgn,

      vielen Dank für Deine Antwort. Ich schloss das einfach aus dem Zusammenhang. Du schreibst: Mein Ding ist es nicht – in mir wirkt Juul nach – das implizierte ein wenig, dass unsere Inhalte Juul konträr entgegen stehen ;-). Dem ist aber überhaupt nicht so – das wollte ich nur noch mal deutlich machen.

      Alles Gute für Dich!

      Viele herzliche Grüße
      Danielle

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