FamilienAlltag

Helicopter Parenting ist mir zu anstrengend

Comments (37)
  1. Verena sagt:

    Ich hab meinen Sohn beim Schaukeln verwöhnt! Furchtbar, wenn das gerade so interessante Gespräch mit der anderen Mama dann unterbrochen wird. Für mich und in meiner Erziehung war immer wichtig mein Kind nicht zu bespielen. Weil es nie nötig war. Anregungen, Hilfestellung wenn etwas noch nicht klappt, auf jeden Fall. Aber ansonsten ist es doch SEIN Leben, er soll seine Erfahrungen mit sich machen, ich halte das für sogar für meine Erziehungsprämisse Nummer 1. Und ich singe auch so gerne, mit Lego kann mein Sohn nix anfangen, er war nie ein Klötzchenbauer, also das wird dann bei uns wohl nix, obwohl ich das cool gefunden hätte.
    Ich lasse meinen Jungen auch am allerliebsten frei laufen und beobachte ihn mit ständig wachsender Begeisterung dabei.

    1. Clumsy Mama sagt:

      Liebe Verena,
      vielen Dank für Deine Antwort- und Deine Bestätigung. So wie Du, sehe ich es eben auch als Erziehungsprämisse. Schade, dass nicht alle Mütter so denken – ständig werden wir in unseren Gesprächen unterbrochen! ;)
      Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß, ClumsyMama

  2. sagichjetztmalso sagt:

    Kinder können mit Kindern spielen! Das was ich mit den Kindern mache ist rumalbern, schmusen, kochen, ins Bett bringen, abends vorlesen, zum Arzt gehen, erziehen. Und wenn ich doch mal Bock habe auf spielen und Sandburg bauen..dann mache ich das. Und wenn nicht…dann nicht. Das gilt übrigens auch für den Klassiker „Kinder auf der Schaukel anschubsen“. Es geht einfach nicht in meinem Kopf, wieso soviele Eltern Stunden genervt damit verbringen das Kind auf der Schaukeln anzuschubsen!!
    und wo ich schonmal dabei bin…Spielplatz…da sind doch sooo viele Kinder…wieso müssen sich immer die ganzen Eltern dazwischen drängen und den Kindern die Möglichkeit nehmen mit den anderen Kindern überhaupt erst in Kontakt zu kommen? Wenn jeder Vater/Mutter mal schön mit dem Hintern auf der Bank sitzen bleiben würde (oder noch besser später zu Hause) dann wären die meisten Kinder auch nicht solche Ekelpakete, sie nichts mehr mit sich anzufangen wissen und die Eltern permanent rumkommandieren.
    so…Feddisch!! achja…neee doch nicht…und lasst die Kinder sich auch mal rangeln/mit Sand bewerfen (ja Sand werfen! warum denn nicht, wenn es alle gut finden) und irgendwo runterfallen. Ist alles kein Drama und Vorbereitung aufs Real Life später ohne uns Eltern.

    1. Clumsy Mama sagt:

      Wow! Lieben Dank für Deinen Kommentar. Ich unterschreibe das jetzt alles und gebe favourite-Sternchen! Ob die Kinder Ekelpakete dadurch werden, dass die Eltern (widerwillig) zu viel mit ihnen spielen und zu viel Aufmerksamkeit verteilen, weiß ich gar nicht. Wovon ich aber überzeugt bin ist, dass sie sich schlicht nicht selbstentfalten, selbstfinden können und somit kein gesunde Selbstbewußtsein aufbauen können. Das ist genau das Gegenteil von dem, was ich mir für meine Kinder wünsche.
      Liebe Grüße ClumsyMama

  3. sagichjetztmalso sagt:

    P.S. Das coolste, was ich einmal gesehen habe und mein großes Vorbild: ein Vater, der es sich schlafend auf der Bank in der Sonne bequem gemacht hatte. DER wird bestimmt entspannt gewesen sein, bei der nächsten Runde Abendbrot-Zähneputzen-lesen zu Hause 8)

    ich könnte jetzt noch meine persönlichen Theorien ausführen, warum wir Mütter oft mal mehr auf Väter machen sollten…aber das ist mir jetzt für den Freitag, wo das Wochenende vor der Tür steht zu gewagt ;-) Samstag bedeutet bei uns…wer macht was und wovon an meisten im Haushalt und bedeutet meistens familiärer Kleinkrieg für ´ne Stunde. Da wäre ich ja schön blöd, wenn ich die Väter/Männer jetzt so in den Himmel hebe ;-))

    1. Clumsy Mama sagt:

      Haha, sehr schön. Den Vater nicht vor dem Samstag loben ;)

  4. sagichjetztmalso sagt:

    Also…Aufmerksamkeit den Kindern gegenüber finde ich schon gut. Sind ja alles unsere Herzchen und Schätzchen. Aber eben nur…naja…wie soll ich es sagen…im gesunden Eltern zu Kind Maß und nicht dieses ständige „möchtest Du dieses jenes welches 24/Tag“. So…ich brauche Kaffe. Wünsche ein schönes Wochenende!!

    1. Clumsy Mama sagt:

      Gleichfalls! Und liebsten Dank für Deine engagierten Kommentare <3

  5. Die Toni sagt:

    Hihi.
    Heute Nachmittag haben wir die Schul- und Kindergartenfreundin meiner beiden zu Besuch (jeweils 4 und 7 Jahre alt). Letzte Woche waren meine bei den beiden.

    Heute morgen erzählt die Große, dass sie letzte Woche 1. mit der Mama von den beiden gebacken haben, 2. mit der Mama gebastelt haben, 3. – 6. mit der Mama …. weiß ich nicht mehr. Und am Schluss: „Das war blöd, wir sind gar nicht mehr richtig zum Spielen gekommen“.

    (Und am Ende gabs auch noch Geschenke für meine beiden: Lillifee-Heft, Malbuch, Flummi, Süßigkeiten! Nein, es war kein Kindergeburtstag, sondern ein ganz normaler Mittwoch Nachmittag.)

    Mein sehr ausgereifter, detailliert ausgearbeiteter Plan für den Nachmittag: die Kinder spielen miteinander. Punkt. Kekse habe ich auch noch da, wenn sie das nicht vor lauter Spielen sowieso vergessen.

    Die Kinder sind richtig nett, ich hoffe, die kommen trotzdem wieder.

    LG

    Die Toni

    1. Clumsy Mama sagt:

      Hahahaha! “Das war blöd, wir sind gar nicht mehr richtig zum Spielen gekommen”.
      Oh ist das wunderbar! Und wie gut Deine Kinder wissen, was sie wirklich wollen, weil alles selbst getestet. Herrlich. Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar.
      Dein Plan klingt perfekt, ich wünsche einen gelungenen Nachmittag!
      Liebe Grüße, ClumsyMama

  6. Heidi sagt:

    herrlich! ‚wir sind nicht richtig zum Spielen gekommen‘ ich versuche auch mein Kind zum selber entdecken zu animieren, aber es klappt leider noch nicht so gut.

  7. Cristina sagt:

    Jaaaa!! Ich habe den Artikel gerade erst gelesen und bin sooowas von gleicher Meinung!!! Meine Kinder haben nachmittags – wenn wir nicht mit anderen zum Spielen verabredet sind – meist die Wahl zwischen mir im Haushalt helfen oder für sich zu spielen. Ok, der Kleine (1) wird noch viel bespielt, aber auch deutlich weniger wie Kind Nummer eins damals in dem Alter

  8. Mariella sagt:

    Ich bin sicher nicht dafür die Kinder „überäugen“ oder die ganze Zeit zu kontrollieren, aber auf den Spielplatz geht es auch die „Regeln“ der Kinder zu folgen nach deren Vorstellung zu spielen. Und dass sollte auch für die Eltern gelten. Die Kinder müssen immer nur dabei sein und klarkommen mit der Situation die wir ihnen anbieten. Egal ob in Restaurant oder beim Shoppen. Wenigsten draussen und auf Spielplätze sollen die Möglichkeit haben den Eltern, Grosi, Tante, onkel etc. zu dirigieren und zu entscheiden was und wie gespielt wird. Natürlich können Kinder alleine spielen keine Frage!!!
    Aber manchmal ist für Kinder das grösste Mama als Spielkamaradin zu haben.
    Ich komme gerade zurück von einen solchen Tag . Richtig super! Ich habe selbst einiges gelernt, es geht nämlich darum in Ihre Welt eizutauchen und sich führen lassen. Dann kann man auch entdecken dass kleine Fische fliegen und immer gewinnen oder dass Giganten gibt die manchmal Angst haben!
    Gruss an alle

  9. Denise Bella sagt:

    Ich hab 4 Kinder und ja – ich spiele auch nicht mit ihnen (oder nur gezwungener Massen. Es sind 4 nette, kreative Kinder geworden mit vielen Freunden. Ich schlichte wenn der Streit ausartet und hebe die Veletzten auf. Liebe „Rabenmutter“-Grüße

  10. Maike sagt:

    Daaanke für diesen Text! Irgendwie ist das ja Typsache, also jeder soll so machen, wie er mag und ich maul dann halt ein bisschen, wenn ich mich wieder mit mir selber unterhalten muss. :-)
    Aaber: am Allerschlimmsten sind die Eltern, die sich ständig an ihre Kinder ranhängen, ohne dass die das einfordern. Und ihnen dann noch Tips geben, wie sie ‚besser‘ und ‚fröhlicher‘ spielen könnten. Ohwei.
    Und sich dann zu mir umdrehen und sagen: ‚Willst du jetzt da die ganze Zeit auf der Bank sitzen, oder was?‘

    1. Mama notes sagt:

      Danke für Deinen Kommentar. Genauso ist der Text gemeint. :)

  11. insomnianFae sagt:

    Vielen lieben Dank f[r diesen Artikel…. ich bin mit meiner Ansicht auf dieser Welt doch nicht ganz allein, das macht so viel mehr als nur Mut!

  12. Anna sagt:

    Ich spiele gern mit meinem Sohn wenn wir auf dem Spielplatz sind. Hauptsächlich deshalb weil alle anderen anwesenden Eltern nicht für ein Schwätzchen verfügbar sind. Sie sind beschäftigt mit – genau, anschubsen, aufpassen, und „fall nicht hin!“ rufen. So ist mir meistens stinklangweilig. Zum lesen ist es mir zu laut und wuselig, und in die Gegend starren macht mir auch keinen Spaß. Also setze ich mich in den Sand und spiele. Wenn Söhnchen dazukommt, schön. Meist macht er aber etwas anderes, wenn er Hilfe braucht fragt er mich. Dann setze ich mich auf die Schaukel und schaukel so hoch ich kann, er schaut zu und probiert es dann selber. Angeschubst habe ich ihn noch nie, inwischen kann er alleine schaukeln. Ich spiele mit meinem Kind, gerne und so viel ich mag. Eine Helicopter-Mom bin ich trotzdem nicht. Wenn ich ein Päuschen brauche ziehe ich mich nämlich gern ein Stück zurück und rauche in Ruhe eine Zigarette. Schande über mich – die Blicke der anderen Eltern solltet ihr sehen.

    1. Mama notes sagt:

      Spielen, weil man spielen möchte, ist spielen, nicht helikoptern. :) Viel Spaß!

  13. Feolinja sagt:

    Ich bin erst 18 und kann deswegen noch nicht von meinen Kindern erzählen. Deswegen geht es jetzt um meine Mama (und um mich ;) ).
    Ich war (und bin es teilweise immer noch) ein extrem schüchternes und ängstliches Kind. War meine Mutter mit mir auf dem Spielplatz und sie wollte, dass ich da spiele und nicht nur die ganze Zeit auf der Bank neben ihr sitze musste sie halt mit. Mit Rutschen, mit Schaukeln, ohne sie hab ich das dann eben nicht gemacht. Genauso wie die Frage „Mama, darf ich ein Eis?“ mit der Antwort: „Ja, natürlich. Warte ich geb dir das Geld, dann kannst du dir eins holen.“ erledigt war. Nie im Leben hätte ich mich getraut, mir selbst ein Eis zu kaufen. Wenn ich das selber machen musste, gabs eben kein Eis.
    Aber zurück zum Spielplatz. Meine Mutter wollte immer, dass ich alles ausprobiere, alles mache und eigene Erfahrungen sammle. Nur wollte ich das eben nicht allein. (Ab einem bestimmten Alter hat sich das natürlich geändert, weswegen ich mich auch nicht mehr wirklich daran erinnern kann. Die Eisgeschichte hat allerdings viel länger gebraucht…)
    Meine Mutter hat viel Kritik einstecken müssen, sie würde mich zu sehr verhätscheln, mir immer alles abnehmen, dass ich so wäre, sei ihre Schuld. Doch das stimmt nicht. Ich war halt einfach so.
    Es gibt Kinder, die setzt man auf einen Spielplatz und dann laufen sie los und fangen an zu spielen. Und dann gibt es Kinder, die trauen sich nicht. Denen sind andere Kindern nicht geheuer, die trauen sich nicht zu, allein zu rutschen oder zu schaukeln. Was soll man also als Mutter machen? Sein Kind neben sich auf der Bank sitzen lassen oder mitspielen? Denn eins ist klar, zwingen kann man das Kind nicht, sich zu trauen, denn es hat Angst, auch wenn man das selbst nur schwer nachvollziehen kann.
    Ich konnte allerdings super alleine spielen, ohne andere Kinder. Mit anderen Kindern ging nur gut mit ein oder zwei „Auserwählten“, die ich mochte und denen ich vertraut habe. Geändert hat sich das erst im Kindergarten, also so mit fast 4. Im zweiten Kindergartenjahr hab ich dann auch richtige Freunde gefunden.
    Helikopter-Eltern, die ihren Kindern die Chance nehmen zu spielen, zu entdecken und auch mal hinzufallen, finde ich total schrecklich. Es spricht nichts dagegen mit seinen Kindern zu spielen, aber nur solange man sie nicht einschränkt oder ihnen etwas aufzwingt. Auch jeden Steit sofort zu unterbinden und sich immer gleich einzumischen finde ich total blöd, denn Streiten, sowie Vertragen muss man lernen.
    Also zusammengefasst: Helicopter-Eltern sind schrecklich, aber nicht jede Mutter, die mit ihrem Kind spielt tut dies, um es zu überwachen und es vor diesen „lebensgefährlichen Spielgeräten“ zu schützen. :)

    1. Mama notes sagt:

      Da hast du recht. Absolut. Meine Tochter war auch lange sehr schüchtern und ich weiß wovon du sprichst. Allerdings habe ich sie beim Spielen eher begleitet, als dass ich die bespielt habe. Wir haben uns auch viel mit anderen Kindern getroffen, an die sie sich dann gewöhnt hatte. Ich kann mit dem Kind zu zweit im Sand spielen und ich kann dabei offen sein für andere Kinder und sie mit ins Spiel lassen. Irgendwann kann man sich als Mutter dann aus dem Spiel zurück ziehen und nur beobachten. Irgendwann vielleicht aufstehen. Und so weiter. Auch schüchterne Kinder können Selbständigkeit lernen. Nur eben langsamer und in kleineren Schritten. Für mich sind das Situationen, in denen Eltern gefragt und wichtig sind. Wenn die Kinder es alleine können allerdings nicht mehr. :)

  14. Paula Deme sagt:

    Hallo. Erfrischend zu lesen, dass nicht nur Pädagogen so denken, sondern auch mal Muttis =) Hier mein Beitrag zum Helicopter Parenting und was ich davon halte: http://www.wasmansonichtsagendarf.wordpress.com/2015/09/02/liebe-helikopter-eltern

    Beste Grüsse
    Paula

  15. Klaudia sagt:

    Ich hasse spielen. Handpuppen sind mir ein Graus. Playmobil-Welten anstrengend. Lego-Steine so viereckig. Der Kaufmannsladen? Die Hölle. Soll das Kind doch mit zu real kommen. Ich habe spielen immer delegiert an die Omas und Opas, die das in Perfektion und riesiger Begeisterung (und Begabung!) ausgelebt haben. Ich bewundere insbesondere meine Schwiegermutter für ihre Ideen, Geduld und Begeisterung. Ein Kind, das allerdings nur so aufwachsen müsste, wäre wohl ein Fall für die Psychiatrie (hm…. muss meinen Mann mal genauer beobachten… ;-) )

    Ein Spielplatz ist für Kinder, hey, das steht doch sogar auf den Schildern! (Nur bis 12 Jahre… ;-) ) Eltern sollten sich mit ausreichend Coffee to Go an den Rand setzen. Okay, es gab auch schon Prosecco-Döschen mit Erdbeeren an besonders harten Tagen, aber die Kids sind ja jetzt auch schon größer und wir zu Fuss da …

    1. Mama notes sagt:

      Dankeschön, so sehe ich das auch. Es heißt ja Kinderspielplatz. Wichtig ist doch, dass ich als Mutter / Vater da bin. Auf der Bank, mit Kaffee, das reicht :D

  16. Sandra sagt:

    Hallo zusammen,
    ich fand den Artikel sehr interessant und habe mal überlegt wie ich es handhabe.
    Ich bin für eigenständiges Spielen mit anderen Kindern oder wahlweise alleine. Mein Sohn ist inzwischen 6 Jahre alt und ich klettere mit ihm nicht mehr oder schubse ihn an. Als er zwei war bin ich mit ihm überall rum geklettert, habe ihn angeschubst und unten an der rutsche aufgefangen und es hat uns beiden Spaß gemacht. Aber je älter er wurde, desto mehr habe ich mich zurück gezogen denn auch das muss man als Mutter/ Vater meines Erachtens nach tun, sein Kind selbständig werden lassen, was bedeutet, man wird nicht mehr so gebraucht, was für einige Mütter/ Väter durchaus ein Problem sein dürfte. Eltern sein bedeutet manchmal dabei zu sein aber nicht mehr mitten drin was mir persönlich sehr gefällt zu sehen wie selbständig mein Sohn bereits ist und ich werde ihn unterstützen dies (alters- und situations gerächt) auszuweiten. Kinder werden zu schnell über behütet besonders in der Stadt.
    Lieben Gruß

  17. Danke, Danke, Danke für diesen Beitrag!!! Gerade gestern habe ich wieder hier auf dem Spielplatz gedacht, wie genial, dass die Eltern hier in Seoul einfach schön auf der Bank sitzen und quatschen, während die Kids einfach alleine spielen (die Meisten zumindest). Da brauche ich mich absolut nicht schlecht zu fühlen (wie so manches Mal in Deutschland, leider…). Lieben Gruß aus Seoul!

  18. Diana sagt:

    Hallo,

    grundlegend bin ich deiner Meinung, aber es gibt nun mal auch jede menge Eltern, die voll arbeiten müssen und deren Kinder in der Kita sind. Die Kinder haben im Kindergarten jede menge Zeit, sich mit eigenen Spielideen und anderen Kindern zu beschäftigen und danach freuen sich die Eltern mit ihnen gemeinsam auf dem Spielplatz was unternehmen zu können.
    So ist es jedenfalls bei uns. Mein Mann und ich sind begeistert am Mitspielen, einfach weil wir die Zeit gerne zusammen genießen möchten. In der Kita haben die Kinder dafür wirklich viele Freiräume um sich selbst zu entfalten, ohne dass ständig eine der Betreuerinnen daneben steht und sie bespielt.
    In Urlaubszeiten ist das natürlich anders. Da sitzen wir auch gerne einfach auf der Bank und der Kurze (3 J.) hat damit glücklicher Weise kein Problem.

    Ich wollte das nur mal eben zum bedenken geben. Nicht alle Eltern sind gleich Helikopter-Eltern, nur weil sie mit ihrem Fratz auf dem Spielplatz mitspielen.

    Liebe Grüße

    1. Mama notes sagt:

      Absolut, da gebe ich Dir recht und das habe ich im Text auch berücksichtig. Ich biin keinesfalls gegen ein Miteinander, das wäre ja Quatsch. Icb in nur gegen dieses alltäglich und unhinterfragte Bespielen, Absichern und Verfolgen ;)

  19. Kati sagt:

    Wie erfrischend, dass langsam ein Umdenken stattfindet. Auch ich beobachte mit meiner Tochter auf dem Spielplatz schon seit einigen Jahren die Mütter, die alles besser wissen und die Kinder am laufenden Band bespielen… Mir ein absoluter Graus. Ich habe mich früher, als das Kind noch kleiner war, immer mit einer Freundin mit gleich altem Kind getroffen für den Spielplatz. Das war so herrlich! Wir Mamas saßen am Rand des Sandkastens, während die Mädels die Welt vor sich entdeckt haben. Wir haben entspannt ein Schwätzchen gehalten und die Kinder einfach machen lassen. Und das allerbeste: Unsere Schaukel waren eigentlich zwei Kleinkind-Schaukeln, die durch ein großes Brett verbunden waren. Das Anschubsen konnten wir uns also sparen… Wir haben einfach zusammen geschaukelt. Da haben wir Mamas an so manchem Sommertag gedacht, dass nur noch der Cocktail fehlt :-) Und mal ehrlich: Wenn ich Spaß auf dem Spielplatz habe (entweder beim Tratsch mit einer anderen Mama oder mit einem guten Buch), dann hat mein Kind auch was davon: ich bleibe dann nämlich gern auch mal etwas länger :-). Und jetzt: Schande über mich Rabenmutter :-).

  20. Tashi sagt:

    Ach da sprichst du mir aus der Seele. Ich mag es auch nicht ständig meine Kinder zu bespaßen. Mit der jüngsten habe ich da auch ganz viel Glück, sie möchte das nämlich nur in den seltesten Fällen. Der große dagegen würde am liebszen 24h bespaßt werden. Da hat ihn der Opa leider viel vielzu viel verwöhnt (er hat die ersten 2 Jahre die Betreuung übernommen als ich noch zur Schule ging) aber auch er merkt solangsam das allein spielen ja viel cooler ist und die besten Arbeiten sind sowieso die, die Mama macht 😉 Backen, Kochen, putzen, in Zeitschriften Blättern usw nur aufräumen ist natürlich total doof und die Olle allein machen 😂

    Liebe Grüße
    Tashi

  21. Jessica sagt:

    Ich danke dir für diese Worte!
    Ich dachte immer ich bin die einzige.
    Ich liebe meine Kinder, und ich spiele gerne mit Ihnen. Eine weile ;)
    Aber dann is auch genug. Nicht Stunden lang. Das liegt mir einfach nicht.
    Und eigentlich brauchen Sie es wirklich auch nicht.
    Danke

  22. Fray sagt:

    Haha, das finde ich jetzt witzig. Mein Sohn ist mittlerweile 1,5 Jahre alt (hier darf ich ja „18 Monate alt“ sagen ;-)) und ich hab halt nicht so viele Eltern mit Kindern in seiem Alter im Umfel. Ich hab zwar eine Mama im Umfeld, aber das ist so die „Ober-Helikoptermama“, sie baut stundenlang Sandburgen am Seeufer, auf dem Spielplatz erfinder sie immer neue Spiele für die Kinder, sie nimmt sich wirklich enorm viel Zeit für ihre Kinder (manchmal den Nachmittag). Ich hab das immer sehr bewundert und auch selbst probiert aber finde micj dann lustlos im Sandkasten wieder, am Kessel halten, sodass mein Kleiner den Sand da rein- und wieder umschütten kann. Das kann er ja auch irgendwie alleine denke ich mir dann so… Ich weiss nicht wie sie das macht und woher sie die Energie nimmt, aber ich hatte bis zu diesem Blog ein schlechtes Gewissen, dass ich das halt nicht so kann, oder, noch schlimmer, möchte… Hier lese ich jetzt aber vorwiegend über Mamas die das auch nicht sooo toll finden und das ermutigt mich irgendwie total :-D Es lebe der Austausch!

  23. Andy sagt:

    Wenn mein Kind (6J) mich fragt, ob ich ihm helfen kann dann helfe ich ihn. Warum sollte ich ihm verweigern zu helfen? Nur weil manche Mütter denken sie könnten als Helikopter Eltern betrachtet werden?!Das ist mir sowas von Wurscht. Ich bin auch dafür das die Kids ihre Erfahrungen machen sollten… aber wenn mein Kind möchte das ich ihm helfe dann Helf ich ihm auch! Stellt euch mal vor ihr braucht Hilfe und eure Eltern sagen: nö, mach ma alleine … sonst schaffst du es ja nie… merkt ihr selbst oder??

    1. Mama Notes sagt:

      Steht in meinem Text irgendwo, ich würde der Bitte um Hilfe meines Kindes nicht Folge leisten? *kopfschüttel*

  24. Bobby sagt:

    Hallo.

    Also du schreibst mir irgendwie aus der Seele. Ich bin tatsächlich nicht so der bespaß Typ und ich weiß nicht was das Huhn und was das Ei dabei ist, aber meine Tochter konnte schon immer sehr gut und recht lange ganz toll ohne Unterstützung spielen. Und obwohl ich da total dahinter stehe, bekomme ich ab und zu ein schlechtes Gewissen. Wenn ich nämlich Freunde da habe, also Mütter für mich und ihre Kinder für meine Tochter, dann versucht sie immer die andere Mutter dazu zu bekommen mit ihr Bücher zu lesen oder mit in ihr Zimmer zu kommen. Mich versucht sie gefühlt nie zu holen, dabei erinnere ich mich nicht sie abgewiesen zu haben. Hab ich das vielleicht doch und sie hat es aufgegeben? Warum stürzt sie sich in meinem Beisein immer auf die anderen?

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