Mama's notes übern Tellerrand hinaus

Was ist eigentlich mit unserem Mütterbild los? Mütter unter Druck – Gastbeitrag

Mütter unter Druck. Was ist mit unserem Mutterbild los?
Comments (2)
  1. Astrid sagt:

    Ich finde dieses Mutter-Gedöns auch furchtbar. Emanzipation bedeutet ja nicht, irgendwelche Klischees zu bedienen, sondern für sich selbst zu entscheiden, was der richtige Weg ist.
    Ich bin zum Beispiel ein sehr zart besaiteter Mensch und musste erst lernen, mich durchzusetzen. Sowohl als Frau als auch als Mutter.
    So ähnlich tickt auch unser Kind. Dementsprechend war für sie die Nestwärme sehr wichtig. Natürlich schaut hier im Osten jeder skeptisch, wenn du nicht gleich wieder arbeiten gehst oder wenn du längere Zeit zuhause bleibst.
    Dabei ist so eine (weibliche) Entscheidung total individuell. Es gibt kein Richtig oder Falsch.
    Mütter sind immer schuldig, egal wie sie es machen. Vor allem bei Erkrankungen der Kinder fällt das extrem auf. Die Rolle des Vaters wird sogar oft ganz außen vorgelassen, obwohl diese Prägung genauso wichtig ist.
    Frauen müssen viel mehr zu sich selbst stehen lernen, aber heutzutage wollen so viele in jedem Bereich perfekt sein und das funktioniert einfach nicht.
    Wenn ich Sonntags ausschlafen will, darf unsere Siebenjährige früh auch Tablet spielen oder Fernsehen. Die macht das prima und ich sehe keine Probleme darin.
    Mir fällt auf, dass Frauen, die ihre Mütter oder Schwiegermütter als Hilfe haben, oft glücklicher sind. Es macht viel aus, wenn die Kinder auch mal abgegeben werden können. Damit man ins Kino oder aufs Festival gehen kann.
    Das stärkt auch gleichzeitig die Eltern-Beziehung. Klingt komisch, ist aber so.
    Leider wohnen wir ein Stück weit weg von den Großeltern und waren in den letzten sieben Jahren nicht kinderfrei. Allerdings bin ich spät Mutter geworden, und habe mich vorher gut ausgetobt.
    Doch um als Frau und Mutter bei sich zu bleiben, muss man auch einfach Erwachsenen-Zeit haben, soziale Kontakte pflegen, Hobbies nachgehen können und sich auf seine eigenen Bedürfnisse konzentrieren. Das ist nur psychische Pflege und davon profitiert auch das Kind. Es lernt so nämlich, dass Abgrenzung und individuelle Lebensweise sehr wichtig sind, um ein selbstbewusster und stärker Mensch zu werden. Das ist meine Meinung dazu.
    Danke für diesen Artikel!

    1. Mama Notes sagt:

      Danke für Deinen Kommentar. Ja, so ist es. Abgrenzung, eigene Bedürfnisse, individuelle Lösungen und Hilfe von mehreren. Es könnte so einfach sein ;)

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