Mama's notes übern Tellerrand hinaus

Nur Mut! – Gedanken über Angst, Mut und Heldentum – Mutmachparade

Comments (11)
  1. Hannes sagt:

    Wunderbar geschrieben. Dankesehr!

  2. gemeinsamleben sagt:

    „Ich wurde schon ein paar Mal in meinem Leben mutig genannt, empfand es selber in den Momenten aber nie so…“

    Ich denke, das ist der Kernpunkt.
    Ich glaube auch, je mehr ich darüber nachdenke, das Mut kein willentlicher Prozess ist. Das meine ich, ist gut so, weil es entsteht aus einem eigenen „Nicht anders können/wollen“.

    Und wenn ich weiter darüber sinniere, das dieses eigene „Nicht-anders-können“ aus unserer eigenen Sozialisierung entsteht, wo und wie wir aufgewachsen sind, so wird unser handeln von der Gesellschaft, in der wir leben, geformt.

    Und das alles, geht im „Koppe“ los. Und deswegen erscheint es mir für wichtig, üns über diese Themen auszutauschen, quasi, als großer Zukunftsprojekt.

  3. liisa sagt:

    „Mut ist auch, sich all dem Schweren zu stellen und eben nicht zu verzagen, weiter zu machen. Manchmal ist es der pure, simple, nackte Lebenswille und die Lebenslust, die mutig machen. Das ist die essentiellste Form von Mut, finde ich. Sich der schlimmsten Angst zu stellen, die wir haben können: Lebensangst. Und dann da durch gehen. Das ist heldenhaft.“

    Danke für den Beitrag und besonders für diese Worte!

  4. Chris sagt:

    Endlich komme, nein nehme ich mir mal die Zeit dazu eine Runde durch die vielen mutmachparade Beiträge zu machen. Ist sie doch durch Johannes auch mir gewidmet :)

    Einen tollen Beitrag hast du da geschrieben. Mit den unterschiedlichen Antriebsfedern für Mut. Wie ich lese, kennst du es wie es in einem Krebskranken Menschen vorgeht. Eines muss ich dazu noch schreiben. Angst war von Anfang an nicht meine Triebfeder. Es war vielmehr mein Lebenswille und keine positive Einstellung die ich zum Glück habe.
    Die Angst kam im zweiten Schritt dazu, aber nicht die Angst um mich selbst, sondern die Angst um meine Familie, die Versorgung und allem was sonst noch dazu gehört.
    Ich bin zu Jung für diese Scheisse, war und ist mein geflügeltes Wort die ganze Zeit seit ich weiß das ich Krebs habe.
    Erst kurz vor der Diagnose traf ich mich mit vielen Kollegen zu eine. Internationalen Workshop in Donaustauf.
    Ein langjähriger Kollege den ich sehr schätze meinte zu seinem Job den er jetzt noch kurz vor der Rente machen soll „ich bin zu alt für diese Scheisse“. So kanns gehen ;)

    Danke für die Erwähnung von mir und Frau Schnips die ich seit ich mitbekommen habe was sie durchlebt sehr bewundere. Ich drücke ihr die Daumen das alles so klappt wie sie es sich wünscht.
    Allen anderen wünsche ich das sie niemals das durchleben müssen was ich oder die vielen anderen Krebspatiente durchleben müssen.
    Klar es gibt noch viele andere Krankheiten oder Situationen die genauso unangenehm sind, aber ich hab den Fokus gerade hauptsächlich auf mein Schicksal.

    Ganz lieben Gruß und danke für deinen Beistand
    Chris

  5. Wenn Du Zeit und Lust hast schau doch mal auf diesen Link. Unser Kunde die ERGO startet einen Award. Vielleicht ist es ja was für Dich, oder Du kennst jemanden der sich mal mit Mut selbst Verwirklicht hat. Jeder kann teilnehmen. Der Award belohnt Menschen die auch Mut bewiesen haben. Mut etwas Neues zu tun, Mut etwas ganz besonders anzufangen oder Personen die mutig waren oder sind Ihr Leben komplett auf den Kopf zu stellen. Wir kennen vielleicht den ein oder anderen der dies getan hat. Vielleicht haben diese Leute ja Lust Ihre Geschichte zu erzählen und an der Aktion teilzunehmen.

    Ich würde mich freuen davon zu lesen.

    Hier der Link: https://blog.ergo.de/de/Mut-Machen/Dein-Weg-ein-Award-von-ERGO.aspx

    Lieben Gruß – Rouven

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