Feminismus

Nina Jaros: Kinder finden ihre Rollen. Ich wurde eine Frau, obwohl ich fast nur „Jungsspielzeug“ besaß

Was ist Feminismus für Dich NIna Jaros _ Familienblog Mama notes
Comments (3)
  1. SilkeAusL sagt:

    An der Uni Bielefeld gibt es bald „Intersexuelle Toiletten“.
    Schon mal der richtige Weg?

    Was mich ärgert: ich erziehe meine Kinder nicht „hineingepresst offen für alles“, also wie oben Nina erwähnt hatte groß lobend, wenn „sie als Mädchen mit Autos spielen“. Ich verhindere aber auch nicht, dass meine Große z.B. Ninjago – Karten sammelt, was eher ein „Jungs-Ding“ an der Schule zu sein scheint. Ich kann auch zu meiner Großen eher Lausbub oder Rabauke als „Prinzessin“ sagen. Aber sie distanziert sich davon, ein Junge SEIN zu wollen. Sie ist eben eben DIE SPEZIELLE PERSON NAMENS L. Nix anderes. Die im Dreck wühlt, sich aber auch mal schminkt. Die sich die Knie aufschlägt, laut ist. Aber auch gerne Pferdchen spielt.

    Was mich mehr ärgert, dass im Kindergarten noch so „gender-spezifisch“ gearbeitet wird.
    Nach dem Motto „das macht aber ein Mädchen nicht!“. Oder die „Rollenbilder“ noch so stark gelebt und unterstützt werden: Frau erzieht die Kinder, Mann verdient das Geld. Und das auch noch in vielen Familien so gelebt wird, dass diese Form das einzig Wahre ist.
    Und meine Kinder so, weil sie es von anderen mitbekommen, reagieren: guck mal, die hat eine Frau geküsst. Frauen können doch keine Frauen heiraten!
    Dann muss ich wieder erklären: also man MUSS ja erstmal gar nicht heiraten. Man kann auch so zusammen leben. Man kann auch ohne heiraten Kinder bekommen. Und es können auch Frauen Frauen heiraten. Oder Männer Männer.

    Aber es ist ein kirchlicher Kindergarten, die trauen sich an das Thema wohl nicht so dran.

    Es wird ein schwieriges Thema bleiben, solange es immer noch Leute gibt, die sich in alten Rollenbildern bewegen und diese bewusst oder unbewusst weitergeben.

    Gruß Silke

    1. Mama Notes Mama Notes sagt:

      Danke für Deinen Kommentar. Ich kenne Kinder in bestimmte Rollen „hineinloben“ auch eher in der klassischen Besetzung. Letztendlich geht es gegen die freie Entwicklung der Kinder. Die kommt vielleicht sowieso aber warum sollten die Kinder sich gegen erlernte Muster wehren müssen?

    2. Nina Jaros sagt:

      Hallo Silke,

      Ich kann dich sehr gut verstehen. Auch ich hatte große Probleme mit Kindergärten und auch Schulen. Es ist schwer, die Offenheit bei der eigenen Erziehung im Kontrast zu starren Rollenbildern (gerade im kirchlichen Kindergarten) zu sehen.

      Liebe Grüße,
      Nina

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