FamilienAlltag

Einschulung mit 5

Comments (11)
  1. Klaudia sagt:

    Ich habe die ganze Einschulungs-Frust-Ohnmächtigkeits-Nummer ja nun auch durch (Kind 2 ist geboren Ende August) und ich muss Dir sagen – mach Dich mal locker ;-). Was habe ich gejammert und wehgeklagt, das ich am Einschulungsdatum nichts ändern konnte. Zumal die meisten Kita-Freunde aus Dezember bis März NACH Stichtag sind.
    Das Vorschuljahr – Achtung, Plattitüde kommt ;-) – macht so einen großen Unterschied. Von jetzt bis zur Einschulung sind es 18 Monate – stell Dir mal Dein Kind als Neugeborenes und mit 18 Monaten vor – ziemlicher Unterschied, oder? ;-) Und viel langsamer geht die Entwicklung im Vorschulalter auch nicht voran…
    Ja, hätte ich die Wahl gehabt, hätte ich mein nicht malendes, uninteressiertes Baby ein Jahr länger klein sein lassen.
    aber am Ende des Vorschuljahres hat er sich sehr auf die Schule gefreut. Und er kommt sehr gut zurecht. Und – Überraschung – er ist ja nicht der einzige knapp an der Einschulungsgrenze.
    Zugegeben, es gibt in unserer Grundschule sehr viel mehr Kinder als früher, die die erste Klasse noch einmal machen. Im Prinzip ist die Schuleingangsphase ja auch so vorgesehen das sie 1-3 Jahre dauert bis zur eigentlichen dritten Klasse.

    Was mich allerdings schockiert: Die Kita weiss nicht, wann eingeschult wird??? Wie teilen die denn ihre Vorschulgruppen ein? Das finde ich aber ein bisschen nachlässig.

    LG

    1. Sarah sagt:

      Ein wenig sympathisch finde ich es schon, dass die Kita scheinbar nur auf das Kind an sich geschaut hat und nicht auf das Geburtsdatum, als sie gemeint haben, er würde erst ein Jahr später eingeschult ;-). Aber grundsätzlich hätte es natürlich dennoch auffallen sollen, alleine schon weil die Kita ja nicht entscheidet wer eingeschult wird (leider, denn. Eltern und Erzieherinnen sollten das am besten einschätzen können).

  2. inaaltoet sagt:

    Hier ist es normal indem Jahr wo sie 6 werden gehts in die Schule, ist aber kein Problem da di 1.Klasse noch sehr viel Spiel beinhaltet.Hier wars uebrigens so das die Mittlere am 30.12. Geburtstag hat, tja sie haette wirklich noch ein Jahr Kiga vertragen damals. Die Kleinste kommt dieses Jahr in die Schule u. ist die erste von den 3en die da schon 6 Jahre ist.
    Zur Ranzen Frage kann ich nicht viel sagen, da es hier nur Schulrucksaecke gibt, nichts anderes u. das schon immer u. die sind echt super.

    LG aus Norwegen Ina

  3. Arggg. Ich bin jeden Tag dankbar für die Rückstellung Unser Junge ist Anfang September (5 Wochen zu früh geboren) und hat sich weder auf Schule gefreut, noch war er stolz und der ranzen wurde mit bösen Blicken getsraft und von ihm eigenhändig auf den Dachboden verbannt.

    Jetzt ist er stolz wie Bolle dass er ein Vorschulkind ist und dass es im Sommer los geht. Aber anscheinend liegt das total im persönlichen Ermessen der Schullleitung. Wir hatten Glück, das wir aufm Dorf leben und hier alles unkompliziert abläuft.

    O-Ton GS-Leiterin: „Die Landesschulbehöre will halt, dass wir alles beschulen was bei Drei nicht aufm Baum ist. Aber was sollen wir denn mit dem kleinen Gemüse hier. Der soll sich noch mal ein Jahr lang austoben.“

    Ach Mensch, ich drück Dich und die Daumen. Vielleicht geschieht ja noch ein Wunder- egal welches.

    PS.: GsD ist der Kleine im Februar geboren…uff.

  4. Brigitte sagt:

    Ich bin selber im September mit 5 eingeschult worden und erst Ende November 6 geworden. In der Grundschule hatte ich keine Probleme damit. Weder sozial noch mit den Anforderungen der Schule.

    Anders wurde es erst viel später, so ab der 9. Schulstufe. Ich hab all die Dinge gemacht, die meine Schulfreundinnen auch gemacht haben, nur hat es mich eigentlich gar nicht interessiert. War wohl noch dazu ein Spätentwickler….

    Geschadet hat es mir nicht, aber ob es so das Beste war, bin ich mir auch nicht sicher.

    LG, Brigitte

  5. Anni sagt:

    Ich kann von meinen speziellen Erfahrungen berichten und komme zum Ergebnis: Kinder möchten gerne lernen! Nicht immer ist ihnen gedient, sie so lang wie möglich im Kindergarten zu lassen. Die Frage ist, wie sich das Lernen in der Schule gestaltet. Bei uns gibt es die zweijährige Eingangsstufe ab 5 Jahren, was bedeutet, die Grundschulzeit erstreckt sich über 5 Jahre. Der Einstieg ist spielerisch. Die Kinder sind neugierig aufs Lesen und Rechnen und haben gleichzeitig viel Raum für Freispiel und Bewegung. In der Schule. Und nein, eine Vorschule im KiGa hätte das bei uns nie leisten können. Ich kenne keinen KiGa, der ein gescheites Konzept für die Vorschulkinder hätte. Die Hälfte der Kids ist eh nicht regelmäßig da und es herrscht Erziehermangel so dass alle froh sind, wenn überhaupt die Betreuung gesichert werden kann. Klar, sollen Kinder spielen und nicht so früh dem Druck des Schulsystems ausgesetzt werden. Aber nach einem Jahr ist der Druck auch noch da und das Kind ist vielleicht ein Jahr älter aber ins kalte Wasser wird es trotzdem geworfen beim Schulstart. Für uns war die Eingangsstufe ein sanfter und toller Einstieg und extrem motivierend fürs Kind. Es kommen natürlich auch viele Faktoren hinzu, die Lehrer, die Mitschüler etc. In anderen Ländern lernen Kinder auch schon viel früher und viel spielerischer. Das ist hierzulande ja geradezu verpönt, Kinder muss man ja möglichst lange spielen lassen. Ich finde das so pauschal erstmal Quatsch. Mein Ki d ist irgendwo bei durchschnittlich begabt. Aber ein weiteres Jahr im KiGa hätte ihr nicht gut getan. Du kennst Dein Kind am besten
    Aber eine frühe Einschulung und frühes Lernen sind nicht per se schlecht. Es wird hier in Deutschland oft nur schlecht umgesetzt und auch schlecht geredet. Ich bin echt dankbar für unsere Grundschule. Meinem Kind haben wir den Schulranzen auch mit 4 gekauft. Mit 5 war ja dann Einschulung. Das Hauptproblem ist da wirklich einen Ranzen für so kleine Kids zu finden. Manche haben ja einen halben Schrank auf dem Rücken. Ich hatte jedenfalls von Anfang an ein stolzes und begeistertes Schulkind, das gerne lernt und viel spielt.
    VG von Anni.

    1. Mama notes sagt:

      Danke für deine Einschätzung. Lebst du in Deutschland oder im Ausland?

  6. serenity sagt:

    Meine Liebe,

    was soll ich dir sagen? Ich kann Dich total gut verstehen <3

    Und locker machen, bei so einem alles verändernden Thema ist nun wahrlich nicht leicht und so recht angebracht auch nicht. Also wenn man sich mal nicht locker machen soll, dann bei diesem Thema. Finde ich. Irgendwie.

    Meine Große ist mit 6 Jahren und 1 Monat alt eingeschult worden im letzten September. Sie konnte "es" (die Schule") nicht abwarten. Sie sprach ständig davon, freute sich darauf, war voller Mut.
    Sie war "reif", sie saß ein halbes Jahr im letzten Kindergartenjahr gedankenverloren am Fenster und träumte vom lesen lernen und endlich ein Schulkind sein zu können.
    Dachten die Erzieher. Dachte ich. Dachte sie. Irgendwie war es so.

    Und dann kam alles ganz.anders.
    Sie weinte. Und weinte. Und weinte. Und sie ist kein weinerliches Mädchen. Jetzt war sie eines.
    Ich fühlte mich zurück versetzt in das erste Kindergartenjahr, vielleicht erinnerst Du Dich noch daran – dort weinte sie fast bis Weihnachten jeden Tag.
    Es gefiel ihr nichts dort. Aber vor allem nicht "das lernen". Genau das, was sie vermeintlich so herbeigesehnt hatte, machte ihr plötzlich so sehr zu schaffen. Es machte ihr Angst, sie spürte den Druck (da wird mir mein Herz jetzt immer noch schwer, obwohl mittlerweile alles ok ist) und ja, es ist Druck. Schon im ersten Schuljahr. Und sie ist klug. Sie liest toll, sie liebt Mathe (von mir hat sie das nicht) und sie macht ihre Sachen so prima. Aber sie ist/war auch sehr ängstlich, etwas falsch zu machen. Völlig falsche Vorstellungen hatte sie von der Schule. Wir haben ihr viel zu wenig erzählt. Viel zu wenig werden die Kinder auf diese große, neue Welt vorbereitet.
    Sie dachte in ihrer ersten Musikstunde, als die wirklich liebe Lehrerin der Klassse irgendein Instrument erklären wollte, dass sie jetzt sofort losspielen müsse/es beherrschen müsse… und brach in Tränen aus.
    Und so etwas war immer wieder.

    Deswegen: it breaks my heart, too. Ich kann Dich verstehen….

    und dann erst "unsere Jungs", die ja nochmal mehr verspielt sind, weit ab von der "Realität", die einfach nur im hier und jetzt mit ihren Stöckern und der Matsche spielen wollen und alles genießen, was einfach so passiert.
    Wenn ich da an nächstes Jahr denke, wir mein Herz klein.

    Was ich mir auf die Fahne geschrieben habe, ist, keine Situation überzubewerten (also dann doch lieber locker bleiben ;-) – aber eben auch nicht zu unterschätzen, was das Schulsystem so bedeutet.

    Vorbereitung ist alles: nicht nur der Vorschulunterricht. Es ist wichtig, dass die Kinder einfach wissen, was Schule eigentlich bedeutet. Dass man Fehler machen darf, dass man dort zum lernen ist und nicht, um alles zu wissen.
    Wir dachten, dass wäre unserer Tochter klar. War es aber gar nicht.
    Sämtliche Dinge, wie Pausen, klingeln usw.. – wir hatten das natürlich mal erwähnt, aber nicht so, wie sie es wohl gebraucht hätte.

    Deswegen: einen wirklichen Rat habe ich nicht für Dich, aber Du hast mein Verständnis… und jetzt muss ich mit meiner Tochter Hausaufgaben machen, die morgen übrigens frei hat, weil die Lehrer an einer Weiterbildung teilnehmen und dafür extra nochmal mehr aufbekommen haben. Wie überaus nett^^..

  7. souli sagt:

    serenity = souli… nur damit du weißt, wer hier schreibt ;-)

  8. SilkeAusL sagt:

    Bei meiner „Großen“ist es genau umgekehrt. Ihre Freundinnen kommen dieses Jahr alle in die Grundschule und sie würde so gerne mitgehen. Leider wird sie im Juni erst 5 und daher:no chance!
    Mal sehen, wie wir das letzte Jahr überstehen, wo sie dann eine der „Großen“ (oder auch Wackelzähne)im Kindergarten ist…

    LG Silke

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