Erziehung & Beziehung

Pinkel-Eltern-Bashing oder warum Kinder in die Öffentlichkeit gehören

Pinkel-Eltern-Bashing oder warum Kinder in die Öffentlichkeit gehören
Comments (7)
  1. Hallo Sonja,
    vorhin hatte ich schon den Artikel in der Berliner Zeitung gesehen und jetzt bin ich ganz froh, Deine gesamten Ausführungen dazu gelesen zu haben. Du hast so recht! Wie oft wird schnell verurteilt, ohne Hintergründe, Beweggründe oder sonstige Umstände anzuschauen. Das ist ja nicht nur bei an Bäume pinkelnden Kindern so.
    Ich freue mich zugleich über all die vielen, die meine Kinder und mich in so vielen Situationen schon spontan unterstützt oder auch nur angelächelt haben und damit zeigen, dass Kinder sehrwohl in die Öffentlichkeit gehören.
    Viele Grüße
    Svenja

  2. Anne sagt:

    Hallo,
    Vielen Dank für den ausführlichen Artikel. Ich hatte von der ganzen Sache nichts bekommen aber stimme vollkommen der Antwort zu!

    Nur bei einem fühle ich mich immer etwas blöd: Meine Tochter (jetzt 2,5) gehört wahrscheinlich zu den Kindern von denen ein Aussenstehender z. B. im Restaurant denken kann, sie sei „gedrillt“ weil leise, gerne mit Erwachsenen am Tisch und ausser Haus eher auffällig „höflich“. Gedrillt ist sie aber nicht. Wir wohnen in einer Grossstadt (Paris) und sind viel unterwegs. Sie ist gerne diskret und nimmt von klein an spontan auf die anderen Rücksicht. In der Kita, in der sie betreut wird, seit sie 4 Monate alt ist, ist es nicht anders, auch wenn die Erzieherinnen sind auch dazu aufmuntern, ihren Platz einzunehmen..

    Also um mich „kurz“ zu fassen: Ich freu mich über in der Öffentlichkeit singende, spielende, schreiende oder weinende Kinder, aber die anderen Kinder (und die zwei Kategorien überschneiden sich selbstverständlich!) haben nicht zwingend strengere Eltern.
    Liebe Grüsse.

    1. Mama Notes sagt:

      Das stimmt natürlich und es ist richtig, das noch einmal zu betonen. Selbstverständlich ist nicht jedes ruhige Kind „gedrillt“. Das habe ich damit auch nicht sagen wollen. LG Sonja

  3. Vorlauter Gepinkel hab ich nur noch gelesen:“Es gibt kaum noch einen öffentlichen Baum …“
    Es ist wohl leider nötig kindliche und mütterliche Bedürfnisse immer mal wieder in Erinnerung zu bringen, aber mir ist inzwischen, nach 19 Jahren Mutterschaft hinter mir und noch mindestens 15 vor mir und 4 Kindern, nicht nur helikoptern zu anstrengend sondern auch meine Rechtfertigung als Mutter warum ich wo, wie, welche Kinder bekommen oder nicht bekommen, gestillt, getragen, trocken gelegt oder habe laufen lassen ^.-
    Inzwischen ist mir Konrad Adenauer geradezu ans Herz gewachsen: „Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.“
    Guten Abend ^.-
    Sonja Sonnenschein

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